Beleuchtungssanierung der kompletten Flutlichtanlage

In diesen schwierigen Zeiten, die wir derzeit alle miterleben und überstehen müssen, kann das oberste Ziel eines Vereins nur sein, die Kosten zu reduzieren und/oder die Einnahmen durch eventuelles Sponsoring zu erhöhen. Wir vom FC Wegberg-Beeck 1920 e.V. sind überaus dankbar, dass wir unsere komplette Flutlichtanlage mit Hilfe der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf den neuesten Stand der Technik sanieren konnten.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördert wird u.a. der Einbau hocheffizienter Beleuchtung (Leuchte, Leuchtmittel, Reflektor/Optik und Abdeckung) in Verbindung mit einer nutzungsgerechten Steuer- und Regelungstechnik bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtungsanlagen. Projektträger dieser umfassenden Maßnahme ist im Falle unseres Vereins das Forschungszentrum Jülich – das ausführende Unternehmen die Firma LEDKon aus Neu-Ansbach.

Im Zuge der Beleuchtungssanierung unserer Flutlichtanlage wurden im Juli dieses Jahrs insgesamt 40 neue Lichtpunkte auf dem Kunstrasen und im Waldstadion erneuert (24 alt, 16 neu). Dies entspricht in Zukunft einer jährlichen Stromverbrauchsreduktion von 22.800 kWh/a (ca. 79,17 %). Die CO2-Einsparungen werden circa 269 Tonnen in 20 Jahren betragen. Die einzelnen Lichtpunkte sind separat per App ansteuer- und dimmbar. Das neue Flutlicht ist zudem bei Vollaussteuerung deutlich heller als das ursprüngliche Licht.

Wir bedanken uns in aller Form beim Bundesministerium, beim Forschungsinstitut Jülich und bei der der Firma LEDKon für die Möglichkeit und letztendlich Realisierung dieses Projekts.