Unterirdisch beim Tabellenletzten

VfL Rheinbach - FC Wegberg Beeck 2-2 (0-0)

Nach einer vor allem im ersten Abschnitt unterirdischen Leistung hat der FC beim Tabellenletzten nur einen Punkt geholt. Dabei hatte man noch Glück das der eingewechselte Torben Gärtner in Minute 88 völlig frei vor Torhüter Stefan Zabel den Siegtreffer für die Gastgeber vergab.

Gegen tief stehende und lediglich auf Konter lauernde Gastgeber fiel Beeck in den ersten 45 Minuten absolut nichts ein. Trotzdem kam man zu drei Möglichkeiten und hätte früh für Ruhe sorgen können. Doch Küppers per Kopf (17.) und Sahin Dagistan (36.) verpassten das 1 zu 0. Pech hatte Beeck als kurz vor dem Pausenpfiff ein Freistoß von Arian Berkigt vom Rheinbacher Torwart noch mit dem Fuß abgewehrt wurde, der Keeper war schon auf dem Weg in die andere Ecke.

Im zweiten Abschnitt schien dann doch noch alles nach Plan für den Tabellenführer zu laufen. Keine 60 Sekunden nachdem Rheinbach durch Tigin Yaglioglu per Kopf die riesen Chance zur Führung hatte, Beecks Keeper Stefan Zabel aber hervorragend regierte, ging der Gast in Führung. Nach feinem Zuspiel von Simon Küppers traf Thomas Lambertz per Flachschuss zum 1 zu 0. Und als vier Minuten später Arian Berkigt eine sehenswerte Kombination auf Flanke von Maurice Passage gar zum 2 zu 0 vollendete, glaubte niemand im Beecker Lager das hier noch etwas schief gehen konnte.

Rheinbach aber glaubt weiter an sich und Stefan Zabel musste in der 73. Minute nach einer Ecke des VfL erneut einen Kopfball der Gastgeber entschärfen. Beim 1 zu 2 kurze Zeit später aber war er machtlos. Nach einem kapitalen Abspielfehler des eingewechselten Ortis Kumanini machte Rheinbach das Spiel über die rechte Angriffsseite schnell und Tigin Yaglioglu musste aus kurzer Distanz nur noch einschieben.

Dann rückte Marius Müller in den Fokus. Eigentlich begann er die Partie als linker Verteidiger, wurde aber nach einer guten Stunde in den Sturm beordert. Nach Anspiel von Lambertz war Müller auf und davon, sein Schuss im Strafraum aber war so wie das Spiel der Beecker heute....einfach nur schwach. 

In Minute 77 war Müller dann alleine unterwegs in Richtung Rheinbacher Tor und wurde von David Neubauer-Fisch per Notbremse gestoppt. Folgerichtig sah er dafür die Rote Karte und die Gastgeber mussten die letzte Viertelstunde in Unterzahl auskommen. Aber auch das schockte den VfL nicht und neun Minuten vor dem Ende hieß es plötzlich 2 zu 2. Die letzte Chance des Spiels vergab in der zweiten Minute der Nachspielzeit Armand Drevina der eine Flanke von Norman Post im Strafraum aus sage und schreibe fünf Metern deutlich übers Tor zog.

Auch die letzte Chance in der Nachspielzeit durch Armand Drevina brachte nicht den Siegtreffer (Foto: Michael Schnieders)

Nach so einer Leistung wie heute wird es für Beeck schwer die Meisterschaft in der Liga zu gewinnen. Schon am Donnerstag wenn Bergisch Gladbach und Herkenrath im Nachholspiel aufeinander treffen, kann die Tabellenführung futsch sein. Dazu darf das Spiel der beiden Kontrahenten nicht unentschieden enden.

 

Das war der FC heute : Zabel - Passage - Fäuster (41. Kumanini) - Pohlig - Müller - Küppers - Drevina - Czichi (78. Sharaf) - Lambertz - Berkigt - Dagistan (63. Post)

 

Tore :

0 - 1 Thomas Lambertz (61.)

0 - 2 Arian Berkigt (66.)

1 - 2 Tigin Yaglioglu (75.)

2 - 2 Torben Gärtner (81.)

 

Besondere Vorkommnisse : Rote Karte für David Neubauer-Fisch (Rheinbach/77.) wegen Notbremse an Marius Müller

 

Weitere Fotos von Michael Schnieders hier

 

Erste Heimniederlage der Saison

Völlig verdient hat unsere Mannschaft das Meisterschaftsspiel gegen den FC Hürth mit 0 zu 4 verloren. Zwar fiel das Resultat am Ende zwei Tore zu hoch aus, doch am Sieg der Gäste gab es nichts auszusetzen.
 
Dabei hätte Beeck schon früh in Führung gehen können. Eine Flanke von Maurice Passage nahm Sahin Dagistan im Strafraum direkt, der Ball aber ging neben das Tor. Gespielt waren da gerade einmal 32 Sekunden.
 
Dagistan war es auch der in der 26. Minute die zweite Gelegenheit des Spiels hatte. Ein Zuspiel von Arian Berkigt wollte Dagistan auf den mitgelaufenen Thomas Lambertz weiterleiten, das Zuspiel aber war zu ungenau. Anschließend flog auch noch der Nachschuss von Armand Drevina in dieser Szene an Freund und Feind vorbei.
 
Auch wenn die Gäste eine knappe halbe Stunde für ihre erste Torgelegenheit brauchten, war Hürth doch vom Anpfiff weg im Spiel und machte mit (fairem) aggressiven Pressing den Beeckern das Leben schwer. Nach Freistoß von Standard-Spezialist Yousef Keshta verpasste Serkan Okutan den Ball nur knapp mit dem Kopf (28.).
 
Vier Minuten später zog Keshta einen Eckball halbhoch auf Sebastian Zinke. Da drei Beecker ist vorzogen nicht ins Spiel einzugreifen konnte er unbedrängt zur Gästeführung einköpfen.
 
Kurz vor der Pause war Keshta dann auf der anderen Seite involviert. Er konnte einen Schuss von Berkigt noch von der Linie kratzen. So ging es mit der Hürther 1 zu 0 Führung in die Kabinen.
 
Wer nun meinte Beeck würde im zweiten Durchgang das Heft in die Hand nehmen, der sah sich getäuscht. Zwar versuchte der Tabellenführer die Hürther mehr unter Druck zu setzen. Zählbares aber sprang eigentlich überhaupt nichts dabei raus.
 
Um die 60. Minute brachte sich dann Schiedsrichterin Laura Duske ziemlich konfus ins Spiel ein. Nach einem Zuspiel von der rechten Hürther Angriffsseite kam Philipp Fleischer vor Beecks Torwart Stefan Zabel an den Ball und drosch das Spielgerät aus kurzer Distanz über den Kasten. Bei dem Schuss fiel Fleischer über dem vor ihm stehenden Zabel. Zum entsetzen aller entschied die Spielleiterin auf Foulelfmeter, eine krasse Fehlentscheidung. Den Strafstoß von Keshta aber konnte Stefan Zabel abwehren und hielt seine Mannschaft noch im Spiel.
 
Keine 120 Sekunden später dann die zweite kapitale Fehlentscheidung der Schiedsrichterin. Bei einem schnell vorgetragenen Konter der Hürther war Fleischer auf und davon und erzielte frei vor Zabel den zweiten Treffer. Zuvor wurde allerdings Maurice Passage in der Rückwärtsbewegung von einem anderen Hürther gefoult, hier hätte dringend abgepfiffen werden müssen.
 
Beeck hatte im gesamten zweiten Abschnitt nur eine Torgelegenheit. Der eingewechselte Jeremy Nzerue konnte einen Kopfball nach Freistoß von Nils Kochan nicht die entscheidende Richtungsänderung geben und vergab. In der Schlussphase nutzten die scheinbar immer noch frischen Hürther dann ihre Möglichkeiten gnadenlos aus und kamen noch zu zwei weiteren Treffern.
 
"Bis auf unsere Innenverteidiger Danny Fäuster und Max Pohlig, unseren Torwart Stefan Zabel lasse ich da mal raus, hat keiner der Feldspieler heute Normalform gezeigt. Trotzdem nehmen wir auch aus diesem Spiel das positive mit....wir bleiben auch nach den Sonntagsspielen Tabellenführer", so ein enttäuschter Beecker Trainer Friedel Henßen nach der Partie.
 
Und das war der FC heute :
Zabel - Passage - Fäuster - Pohlig (65. Nzerue) - Müller - Küppers - Drevina - Czichi (73. Sharaf) - Lambertz - Berkigt (79. Kochan) - Dagistan
 
Tore :
0 - 1 Sebastian Zinke (32.)
0 - 2 Philipp Fleischer (60.)
0 - 3 Niklas Miszkiewicz (86.)
0 - 4 Yousef Keshta (90.+1.)
 
Besondere Vorkommnisse : Stefan Zabel (Beeck) hält Foulelfmeter von Yousef Keshat (58.)
 
Schiedsrichterin : Laura Duske - Assistenten : Daniel Pilz und Eduard Lotz
 
Zuschauer : 302 im Beecker Waldstadion

Tabellenführung ausgebaut - 4 zu 0 Sieg in Windeck

Unsere Mannschaft hat am Nachmittag das Spiel beim Tabellenvorletzten deutlich für sich entschieden. Durch die gleichzeitige Niederlage von Alfter in Bergisch Gladbach hat Beeck jetzt vier Punkte Vorsprung vor dem Zweiten.

In der Anfangsphase hatte der FC Glück als nach einem Konter der Gastgeber Keeper Stefan Zabel einen Schuss von Shinsuke Hori halten konnte. Ansonsten war der Tabellenführer aber die klar spielbestimmende Mannschaft mit gefühlten 90 Prozent Ballbesitz.

Ein echtes Kombinationsspiel war aber auf dem relativ unebenen Platz fast nicht möglich. Der Führungstreffer des FC passte ins Bild. Einen abgewehrten Ball nach Freistoß aus dem Halbfeld nahm Maurice Passage aus 28 Metern direkt, der Ball setzte unglücklich für Windecks Torwart Patrik Brencic auf und schlug in den Winkel ein (23.). Mit dem 1 zu 0 ging es dann auch in die Kabinen.

Nach genau einer Stunde war die Partie praktisch gelaufen. Einen langen Ball von Danny Fäuster legte Sahin Dagistan per Kopf auf Thomas Lambertz ab, der dann weiter auf Arian Berkigt spielte. Den Schuss unseres Kapitäns konnte Brencic abwehren, den Nachschuss staubte Dagistan dann zum zweiten Beecker Treffer ab.

Zehn Minuten später gab es nach Foul am kurz zuvor eingewechselten Karim Sharaf den fälligen Elfmeter. Armand Drevina verwandelte diesen sicher. In Minute 81. gelang Dagistan schließlich noch sein zweiter Treffer an diesem Nachmittag. Auf Vorlage von Lambertz konnte Dagistan im Strafraum erst einen Abwehrspieler ausschalten und dann mit links in die lange Ecke abziehen.

Im Endeffekt war der Sieg nie in Gefahr, man kann aber auch fairerweise sagen, dass er vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Aber auch das zeigt die Qualität in der Beecker Mannschaft, in einem Spiel wo nicht viel gelingt nutzt man dennoch seine sich bietenden Chancen eiskalt.

Und das war der FC heute in Windeck :

Zabel - Passage - Fäuster - Pohlig - Müller - Czichi (66. Sharaf) - Küppers - Drevina - Lambertz - Berkigt (72. Kochan) - Dagistan (82. Nzerue)

Tore :
0 - 1 Maurice Passage (23.)
0 - 2 Sahin Dagistan (60.)
0 - 3 Armand Drevina (70.)
0 - 4 Sahin Dagistan (81.)

SR : Oliver Aust (Köln) - Assistenten : Kevin Orbach und Timo Mainz

Zuschauer : 50

Foto : Die drei Beecker Torschützen Maurice Passage, Sahin Dagistan und Armand Drevina (von links nach rechts)

1 zu 1 gegen Borussia Freialdenhoven

Eigentlich sollte es ein interessantes Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer der Mittelrheinliga und dem Dritten werden. Das Ergebnis interessierte auf Beecker Seite nach der intensiv geführten Partie aber eigentlich niemanden.
 
"Mit dem Unentschieden können wir leben, was uns richtig weh tut sind die verletzten Jungs", so FC Coach Friedel Henßen nach der Partie.
 
Nachdem es in dieser Woche im Training bereits Lorenz Klee erwischte (er muss Montag operiert werden, wahrscheinlich ist der Außenmeniskus gerissen), wird wohl auch Sebastian Wilms lange ausfallen. Praktisch in der letzten Szene des heutigen Spiels zog er sich wohl eine schwere Verletzung am Schlüsselbein zu. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.
 
Zudem hat sich auch noch Marius Müller an den Bändern verletzt. Er wurde von Borussias Jumpei Ebisu schon in der 10. Minute bei einem Zweikampf getroffen und konnte nicht weitermachen. Wie schwer seine Verletzung ist muss sich noch zeigen.
 
Die Geschichte des Spiels ist im Grunde schnell erzählt. Die 388 Zuschauer im Beecker Waldstadion sahen viele eng geführte Zweikämpfe, aber vor allem in ersten Durchgang auch viele Fehlpässe auf Seiten der Gastgeber. "Das können wir deutlich besser", so Friedel Henßen.
 
Trotzdem ging Beeck mit einer 1 zu 0 Führung in die Kabine. Nachdem Sahin Dagistan in der 28. Minute per Volleyschuss noch vergab, traf vier Minuten später der sehr agile Nico Czichi nach Flanke von Geburtstagskind Danny Fäuster per Kopf. Bei zwei Schüssen von Philipp Simon (42.) und Mark Szymczewski (45.) aber hatte der Tabellenführer Glück.
 
In der ersten Viertelstunde des zweiten Abschnitts verpasste Beeck das durchaus mögliche 2 zu 0. "Wenn wir da eine Chance genutzt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen", war sich Friedel Henßen sicher. Nico Czichi (48./62.) und Arian Berkigt (52.) aber hatten letztlich kein Fortune.
 
Und so gelang Freialdenhoven mit einem Standard in Minute 69 der Ausgleich. Kapitän Christian Kreutzer traf einen Freistoß aus gut 22 Metern perfekt und die weniger perfekte Mauer der Gastgeber ließ den Ball passieren. Stefan Zabel im FC Kasten hatte dabei keine Abwehrchance.
 
Eine Viertelstunde vor Schluss bewahrte Coach Henßen Nico Czichi vor einer möglichen gelb-roten Karte und musste seinen Aktivposten auswechseln.
 
In der spannenden Schlussphase wollte beide Mannschaften den Sieg und spieltem mit offenem Visier. Für Beeck scheiterten Lambertz und Dagistan mit einer Doppelchance (82.) und Drevina (87.). Auf der anderen Seite spielte die Borussia ihre offensiven Situationen zum Glück für die Gastgeber nicht konsequent aus.
 
So stand am Ende die Punkteteilung über die sich Borussen Trainer Winnie Hannes zwar freute, "Wir haben lange nicht mehr hier in Beeck so gut ausgesehen", aber er dachte als fairer Sportsmann im gleichen Atemzug auch an die verletzten Beecker Spieler. "Das tut mir natürlich leid. Ich hoffe das die Jungs zumindest noch im Endspurt der Saison zum Einsatz kommen". Das wird allerdings bei Lorenz Klee und Sebastian Wilms wohl nicht der Fall sein.
 
Und das war der FC heute gegen Freialdenhoven :
 
Zabel - Passage - Fäuster - Wilms - Müller (13. Post) - Küppers - Drevina - Czichi (76. Sharaf) - Lambertz - Berkigt - Dagistan
 
Tore :
1 - 0 Nico Czichi (32.)
1 - 1 Christian Kreutzer (69.)
 
SR : Martin Tietze (Bonn) - Assistenten : Francisco Lahora Chulian und Stefan Zink
 
Zuschauer : 388 im Beecker Waldstadion

4 zu 0 beim SSV Siegburg

Dank einer perfekten Chancenverwertung im zweiten Durchgang, hat Beeck die schwere Hürde beim starken Aufsteiger letztlich souverän gemeistert.

Nachdem in der ersten Halbzeit noch vier gute Möglichkeiten liegen gelassen wurden, ebnete ein Doppelschlag von Drevina und Wilms innerhalb von sieben Minuten den Weg zu den drei Punkten. Zuvor sah der Siegburger Arne Vignold nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte.

Der eingewechselte Sahin Dagistan und noch einmal Armand Drevina stellten das Resultat schließlich auf 4 zu 0.

In der Tabelle bleibt Beeck punktgleich vor Alfter auf dem ersten Platz. Bereits am Freitag kommt der Tabellendritte Borussia Freialdenhoven zum Derby ins Waldstadion.

Und das war der FC heute in Siegburg :

Zabel - Passage - Fäuster - Klee (80. Post) - Wilms - Drevina - Küppers - Czichi - Lambertz (83. Sharaf) - Berkigt - Müller (72. Dagistan)

Tore :
0 - 1 Armand Drevina (55.)
0 - 2 Sebastian Wilms (62.)
0 - 3 Sahin Dagistan (76.)
0 - 4 Armand Drevina (89. Foulelfmeter)

Besondere Vorkommnisse :
Arne Vignold - gelb/rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel (50.)

SR : Robin Stoof (Bergheim) - Assistenten : Jakob Ferner und René Engels

Zuschauer : 100 auf dem Kunstrasen am Walter-Mundorf-Stadion

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